Benefizkonzert in Pauluskirche

Arien und Italo-Hits zum Vereinsgeburtstag

Sebastiano Lo Medico begeisterte das Publikum beim Benefizkonzert zum 20-jährigen Bestehen des Fördervereins Diakonie.

Der Tenor hatte aber auch noch weitere musikalische Unterstützung mitgebracht.

Benefizkonzert in Pauluskirche Arien und Italo Hits zum Vereinsgeburtstag 

 Sebastiano Lo Medico und Pianistin Tomoka Ohki ernteten für ihre Darbietung standing ovations. Foto: Ralf Steinhorst

Am 19. Oktober 1999 wurde der Förderverein Diakonie im Pauluszentrum gegründet. Gut 20 Jahre später fand am späten Sonntagnachmittag gleich nebenan in der Pauluskirche ein Benefizkonzert zu diesem runden Geburtstag statt. Musikalische Akteure aus der Evangelischen Kirchengemeinde sowie der Tenor Sebastiano Lo Medico und Pianistin Tomoka Ohki gestalteten das Programm, das am Ende sogar eine niedliche Überraschung bereithielt.

„Wir können stolz auf uns sein“, zog der Fördervereinsvorsitzende Pfarrer i.R. Heinz Aden sein Fazit. Denn im Laufe der 20 Jahre habe der Förderverein 175 000 Euro Unterstützung für soziale Zwecke bewilligt. Diese stammten aus Mitgliedsbeiträgen, vielen Spenden und einer großen Erbschaft. „Das zeigt die Vielfalt unserer Aktivitäten“, fügte Heinz Aden hinzu, der aber auch deutlich machte, dass der Verein neue Mitglieder und weiterhin Sponsoren brauche, um seine Arbeit lange fortsetzen zu können. Pfarrer Martin Frost würdigte ebenfalls die Arbeit des Vereins, der ganz im Sinne des Psalms „Jauchzet dem Herrn alle Welt, dienet dem Herrn mit Freuden“ handle.

 Makiko Tanaka trat als Ueberraschungsgast auf
 Makiko Tanaka trat als Überraschungsgast auf. Foto: Ralf Steinhorst
Den ersten Teil des Benefizkonzerts gestalteten musikalische Akteure, die auch in der Evangelischen Kirchengemeinde aktiv sind. Der Morgenchor unter Leitung von Helene Buschbach sang kirchliche Lieder, auch der Pauluschor mit Kantorin Larissa Neufeld übernahm einen Gesangsteil.

Instrumentalstücke rundeten den ersten Teil ab. Der Flötenkreis der Pauluskirche bot ein Konzert für Klavier und Blockflöten. Mit der Sonate für vier Hände in F-Dur von Mozart stellten sich Dr. Gotthard Friedrich und Larissa Neufeld einer Herausforderung, die das Publikum genauso mit großem Applaus bedachte wie zwei Tartini-Sonaten für zwei Violinen, die Dr. Anja Dreesen und ihre Tochter Ronja zusammen mit Pianist Dr. Gotthard Friedrich präsentierten.

Der zweite Konzertteil gehörte dann Pianistin Tomoka Ohki und Tenor Sebastiano Lo Medico, der seine Zuhörer mit unterhaltsamer Moderation und Arien begeisterte. „Heute ist es aufregend für mich, für meinen erst drei Wochen alten Sohn ist es das erste Konzert“, bekannte der frischgebackene Vater. Nach seinem zweiten Konzertteil mit italienischen Hits wie „Volare“, in der er das Publikum zum Singen mitnahm, präsentierte der Tenor die beiden Überraschungsgäste: seine Frau Makiko Tanaka, die als Sopranisten unbedingt einen kurzen Auftritt absolvieren wollte, und Sohn Filippo. Logisch, dass es zum Konzertende tosende standing ovations gab.

©Bilder und Text: Ralf Steinhorst | WN.de - Ahlener Zeitung

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