Projekte
Ein Weihnachtsessen von und mit afrikanischen Jugendlichen
Zu einem Weihnachtsessen von und mit afrikanischen Jugendlichen öffnete das Pauluszentrum Ahlen Anfang Januar seine Türen. Mit ihrem Betreuer, Victor Kalu von Innosozial kochten die Jugendlichen afrikanische Gerichte, die sie aus ihrer Heimat kannten. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die die Teilnehmer gerne zum nächsten Weihnachtsfest wiederholen möchten. Der Förderverein Diakonie Ahlen hat dieses Projekt unterstützt.
„Weihnachten gemeinsam“: Ein Fest der Begegnung in Ahlen
Unter dem Motto „Weihnachten gemeinsam“ fand am 24. Dezember in Ahlen eine besondere Weihnachtsfeier statt. Organisiert von den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Ahlen und dem Caritasverband für Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst e.V., bot die Veranstaltung nicht nur Raum für ein festliches Miteinander, sondern auch für den Austausch und die Begegnung. Über 30 Menschen folgten der Einladung, gemeinsam Heiligabend zu verbringen.
Die Idee, eine offene Weihnacht für alle zu gestalten, war von der Überzeugung getragen, dass Weihnachten mehr ist als nur ein familiäres Fest. Gerade für jene, die allein sind oder die Feiertage mit schwierigen Erinnerungen verbinden, wurde eine einladende Atmosphäre geschaffen, in der jeder willkommen war. Das gemeinsame Feiern, die festlich gedeckten Tische und ein von den ehrenamtlich Engagierten selbstgekochtes Menü sorgten für eine herzliche Stimmung und für Momente der Geborgenheit.
„Wir wollten einen Ort der Begegnung schaffen, an dem sich niemand einsam fühlen muss. Gerade an Weihnachten, einer Zeit, die für viele Menschen besonders schwer ist, wollten wir Wärme und Gemeinschaft schenken. Dass unser Projekt so gut angenommen wurde, erfüllt uns mit großer Freude“, sagt Matthias Thon. „Die vielen dankbaren Worte und positiven Rückmeldungen zeigen, wie bedeutsam solche gemeinsamen Momente sind.“
Das Fest begann mit einer Andacht, die von Pfarrerin Petra Gosda gestaltet und durch einen gesanglichen Beitrag Ihres Sohnes Jakob begleitet wurde. Im Anschluss kamen die Teilnehmenden in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch, es wurden Weihnachtslieder gesungen und Geschichten vorgelesen. Für eine besonders festliche Atmosphäre sorgte das Akkordeon von Heinz Schütte. Das engagierte ehrenamtliche Team hatte also nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, sondern auch dafür, dass sich alle Gäste willkommen fühlten.
Für viele war das Fest nicht nur eine willkommene Gelegenheit, Weihnachten in Gemeinschaft zu feiern, sondern auch eine Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. „Es war schön, hier zu sein und mit so vielen lieben Menschen den Heiligabend zu verbringen. Es hat mir wirklich gutgetan, nicht alleine zu sein“, erzählt eine Teilnehmerin.
Auch in den Wochen vor dem Fest war viel Vorarbeit nötig: Bereits seit September traf sich das engagierte Planungsteam regelmäßig, um die Veranstaltung vorzubereiten und den Ablauf zu koordinieren. „Durch die gemeinsame Planung mit den zahlreichen Ehrenamtlichen wurde diese Feier zu einem echten Gemeinschaftsprojekt – und erlebnis.“ So Sabine Buchholz.
Bei einem Treffen zur Nachbereitung der Veranstaltung blicken alle Beteiligten positiv in die Zukunft und denken darüber nach, „Weihnachten gemeinsam“ zu einer festen Tradition in Ahlen zu machen. „Wir hoffen, dass sich auch in den kommenden Jahren wieder viele Menschen engagieren, um dieses wunderbare Fest für alle zu ermöglichen“, sagt Lisa Feldkamp, Pastoralreferentin.
Die Weihnachtsfeier war nicht nur ein erfolgreiches Projekt, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie durch ehrenamtliches Engagement und die Zusammenarbeit vieler Akteure Weihnachten zu einem Fest der Gemeinschaft und des Miteinanders werden kann. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch eine Spende des Fördervereins Diakonie Ahlen e.V.
©Text: Angelina Veit
Am Samstag vor dem 1. Advent hat das zweite Jahr in Folge das „Adventsleuchten“ stattgefunden. Zu dem „stimmungsvollen Adventsfest zum Auftakt in die Weihnachtszeit“ begrüßte Pfarrer Martin Frost die Gäste und bedankte sich bei den Organisatoren Michaela Cella, der Familie Ketteltasche und den Ehrenamtlichen für das Engagement. Das „Adventsleuchten“ fand in und um die Ahlener Christuskirche statt. Zum zweiten Mal erfreuten sich die zahlreichen Besucher an einem weihnachtlichem Programm mit Tombola, Kreativmarkt, Musik, Tanz und vielem mehr. Da das Adventsleuchten im Vorjahr so gut angekommen war, habe man sich erweitert, sagt Michaela Cella. Gemeinsam mit knapp dreißig Ehrenamtlichen habe man alles organisiert und auf die Beine gestellt. Dazu gehören die Mitglieder des Fördervereins Diakonie e.V., der Ehepaarkreis der Christuskirche, die Jugendgruppe der Gemeinde, Mitwirkende der Kita Jona und der Kita Milchzahn und viele mehr. „Ohne sie wäre all das gar nicht möglich gewesen“, bedankte sich Cella.
Auftritte des Morgenchores der Christuskirche unter der Leitung von Helene Buschbach. sowie Tanz und Gesang der Kita Jona standen auf dem musikalischen Programm der Veranstaltung.
Im Obergeschoss der Kirche gab es in diesem Jahr einen Kreativmarkt mit verschiedenen Angeboten. Dazu gehörte Handgefertigtes aus der Malerei, Keramik und weiteren Handwerkskünsten, Schmuck, weihnachtliche Dekoration und vieles mehr. Viele nutzten die Gelegenheit, um das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu erwerben.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Erleuchtung des lebensgroßen Adventskranzes vor dem Kirchengebäude. Der Ehepaarkreis hatte ihn am Vortag aufgestellt, und mit Einbruch der Dunkelheit wurden die großen Kerzen eingeschaltet. Dazu spielten die „Happy Trumpets“ bekannte Weihnachtsmelodien.
©Text & Bild: Marina Schwandt | WN.de - Ahlener Zeitung.
„Wir stehen auf für Vielfalt und Demokratie“
Am 23. Juni 2024 fand im Stadtpark Ahlen wieder die Veranstaltung „Ahlen zeigt Flagge“ von Innosozial statt.
Auch dieses Jahr hat der Förderverein Diakonie Ahlen e.V. daran teilgenommen. Durch unsere Präsenz konnten wir unseren Verein gut präsentieren und unseren Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit erneut steigern.
Mit Waffeln, frischem Kaffee sowie Eistee und Muffins konnten unsere Gäste eine kleine Pause von dem vielfältigen Programm einlegen. Etwa 200 Waffeln haben ihre Abnehmer gefunden. Die großen und kleinen Gäste strahlten mit der Sonne um die Wette und konnten an unserem Pavillon im Schatten eine kleine Pause genießen. Das Bild links zeigt (v.l.n.r.) Brigitte Ketteltasche, Michaela Cella, Susanne Neitzke, Marion Schröder und Maurice Schröder. Vielen Dank an die Helfer*innen und Unterstützer*innen die uns an diesem Tag tatkräftig zur Seite standen.
Weitere Informationen: Innosozial | Ahlen zeigt Flagge 2024
Pony-Station: Spende des Fördervereins Diakonie Ahlen
Von Christian Wolff
AHLEN. Schaufel für Schaufel ging's voran. An der Pony-Station leisteten Martin Allendorf und Maximilian Nettebrock am Dienstagvormittag ganze Arbeit: Der Untergrund des Container-Stellplatzes wurde mit einem Vlies ausgestattet und komplett neu befestigt. Dabei kamen Bagger und Teleskoplader zum Einsatz.
„Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen und Monate hatten den Bereich in eine Matschlandschaft verwandelt“, erklärte Thorsten Pälmke, Vorsitzender der gemeinnützigen Einrichtung am Oestricher Weg, den Grund für die Tagesbaustelle. „Der Container ließ sich dadurch kaum noch bewegen.“ In trockenen Jahren sei das überhaupt kein Problem, doch der Verein wolle gewappnet sein, da Experten die Häufung von Starkregenereignissen prognostizieren.
Dass die Maßnahme so schnell und unkompliziert umgesetzt werden konnte, ist dem Förderverein Diakonie Ahlen zu verdanken. „Wir hatten uns vor gut zwei Wochen über die Situation unterhalten“, so Thorsten Pälmke über seinen Kontakt zu Marion Schröder und Brigitte Ketteltasche, die jetzt jene stolze Summe von 1000 Euro überbrachten, die komplett in die Finanzierung der Maßnahme fließen. Sie wissen, dass die Befestigung der rund 150 Quadratmeter großen Fläche in Eigenleistung kaum zu stemmen gewesen wäre und erinnerten sich daran, schon vor einigen Jahren gut mit der Pony-Station zusammengearbeitet zu haben, als es um die Erneuerung der Umzäunung ging. Der Vorsitzende bedankte sich für die erneute Unterstützung. Wichtig sei allen Akteuren gewesen, die Fläche nicht komplett zu versiegeln. Regenwasser sollte aber besser abfließen können. Das Vlies hilft dabei und schützt den Bereich zusätzlich vor starkem Unkrautbewuchs.
©Text & Bild: Christian Wolff | WN.de - Ahlener Zeitung.