Neuer Gruppenraum

rst AHLEN Der Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung (Drobs) will in der Gesellschaft sichtbarer werden. Mit dem Umbau der Heimstätte des Vereins haben sich neue Möglichkeiten dafür ergeben. So soll der neue Gruppenraum im Dachgeschoss auch für Gruppen außerhalb der Drobs nutzbar gemacht werden.
Für diesen Raum haben der Förderverein Diakonie und die Volksbank zusammen mit ihrer VIA-Stiftung den Kauf einer digitalen Tafel ermöglicht. Christoph Kurzbuch, der seit dem 1. März Geschäftsführer der Drogenberatungsstelle ist, sieht in dem Verein eine lernende Organisation. „Wir wollen ein offenes Haus sein“, will er die Heimstätte an der Königsstraße auch zu einem Ort weiterentwickeln, an dem sich Bürger zwanglos treffen können. Das Café stand dafür bisher schon zur Verfügung, nun ist der Gruppenraum im Dachgeschoss hinzugekommen. SpeDrobs001k
Für den Geschäftsführer ist das eine logische Weiterentwicklung, schließlich werde der Verein durch öffentliche Gelder und damit durch die Bürger unterstützt. Der Raum kann durch den neuen Aufzug sogar barrierefrei erreicht werden, weshalb breite Nutzerschichten angesprochen werden können. Im Jahr 2022 soll ein Nutzungskonzept für den Raum vorliegen. Bis zu 20 Personen können sich dort versammeln oder tagen. Die Fläche ist für Vereinssitzungen oder Treffen, insbesondere von Selbsthilfegruppen, ideal. Ab sofort werden Anfragen unter der Telefonnummer 91 86 90 entgegengenommen. Auch Treffen in den Abendstunden und die Bewirtschaftung durch das Café sollen dabei möglich sein.
Damit dort auch gute Voraussetzungen für Fort- und Weiterbildungen vorhanden sind, freut sich Christoph Kurzbuch darüber, dass mit der neuen digitalen Tafel ein technisches Hilfsmittel angeschafft werden konnte, das gerade im Bereich der Fort- und Weiterbildung große Dienste leisten kann. Das Board ermöglicht interaktives Arbeiten wie das Bearbeiten von Dokumenten. Ausdrucke sind ebenso möglich. „Man kann auch Filme schauen und Diashows zeigen“, ist Christoph Kurzbuch begeistert.
Die Volksbank mit ihrer Stiftung VIA und auch der Förderverein Diakonie haben die Anschaffung ermöglicht. „Es ist gut, dass Drobs und Aids-Hilfe aus ihrem Versteck herauskommen, denn beide behandeln ein gesamtgesellschaftliches Problem“, sah Heinz Aden, Vorsitzender des Fördervereins Diakonie die Spende gut angelegt. Das sah Michael Vorderbrüggen von Volksbank und VIA genauso: „Das technische Equipment muss einfach stimmen, damit der Raum entsprechend genutzt werden kann.“

Foto: Michael Vorderbrüggen von der Voba und VIA, Christoph Kurzbuch von der DROBS und Heinz Aden und Marion Schröder (v. l.) vom Förderverein Diakonie sehen in der Anschaffung der digitalen Tafel eine sinnvolle Ausstattung des Gruppenraums.

©Text & Bild: Ralf Steinhorst | WN.de - Ahlener Zeitung.

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